Teil des VA-tec Maschinenparks

35 t Vakuumkammer für den Test von Weltraumkomponenten

Auftraggeber war ein führender Hersteller von nachrichtentechnischen Geräten und Subsystemen für die Satellitenkommunikation.

Die Aufgabe bestand in der Planung, Konstruktion, Fertigung und Montage einer 5 x 5 x 7 m Vakuumkammer zum Testen von Weltraumkomponenten unter realen Bedingungen (< 5 x 10-8 mbar und -150 °C).

Eine der Herausforderungen war das hohe Gewicht der Kammer von 35 t. Um die Statik des Hallenbodens vor Ort nicht zu gefährden, musste die Kammer luftgelagert werden. Positiver Nebeneffekt der Luftlagerung: eine optimale Nivelierung der Kammer vor Ort.

Trotz der großen Dimensionen mussten alle Schweißarbeiten mit maximaler Sorgfalt und Präzision durchgeführt werden. Keinesfalls durften virtuelle Lecks entstehen und der Verzug musste auf ein absolutes Minimum reduziert werden.

Komplett zusammengebaut hätte die Kammer beim Transport unter keiner Autobahnbrücke hindurchgepasst. Daher wurde sie zunächst in 3 Teilstücken hergestellt. Ebenfalls eine besondere Herausforderung bei der Fertigung, denn die 3 Teile mussten später 100% zusammenpassen.

Die 3 Teilstücke der Kammer wurden zusammengeschweißt. Dann erfolgte der Einbau der Luftlager. Das Fahrwerk wurde dem Boden angepasst und die Kammer präzise niveliert. Das Resultat: 2 Mann können jetzt das 23 t Loseteil per Hand bewegen. Der Innenraum erhielt sein Oberflächen-Finish. Und am Ende erfolgte ein ausgiebiger Funktionstest und die Übergabe an den Kunden.